Fingierte Leserbriefe sind unzulässig

27. Februar 2018Dr. Peter Schotthöfer

Leserbriefe und Bewertungen können sich als verkaufsfördernd – aber auch als schädlich erweisen.

Schädlich und unzulässig sind sie vor allem dann, wenn sie fingiert sind, also die Person, die den Leserbrief oder die Bewertung verfasst hat, nicht diejenige ist, als die sie sich im Leserbrief und der Bewertung ausgibt.

Dies hat das OLG Koblenz in einer Entscheidung festgestellt. Wenn in der Zuschrift auch noch Personen angegriffen würden, sei die Äußerung nicht mehr von der Meinungsfreiheit geschützt. Irreführend sei sie, weil sie die wahre Absicht und den wahren Verfasser nicht erkennen lasse.

OLG Koblenz vom 23.7.2013; Az. 4 U 95/13

Rechtsanwalt Dr. Peter Schotthöfer, München

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