Mrz 06
6. März 2013

RA Michael RohrlichSeit dem 1. Januar 2013 ist eine Novelle des Zwangsvollstreckungsrechts in Kraft getreten. Diese bringt u.a. erweiterte Dienstpflichten auf Seiten der Gerichtsvollzieher, aber auch besseren Möglichkeiten zur Durchsetzung von Forderungen mit sich. Seit Beginn des Jahres steht die Erlangung der erforderlichen Informationen zur effektiven Forderungsvollstreckung im Vordergrund, so dass nicht erst ein oftmals fruchtloser Vollstreckungsversuch unternommen werden muss. Es ist vielmehr möglich, den Gerichtsvollzieher primär mit der Einholung von Informationen über die finanzielle Lage des Schuldners zu beauftragen, um danach entscheiden zu können, welche Vollstreckungsmaßnahme den größten Erfolg verspricht. Zudem nennt sich die bisherige eidesstattliche Versicherung nunmehr Vermögensauskunft, welche dem Schuldner nicht alle drei, sondern sogar alle zwei Jahre abverlangt werden kann. Ein weiterer Aspekt sind die neu ins Leben gerufenen zentralen Vermögens- bzw. Schuldnerverzeichnisse.

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