Glückswochen mit Haribo – nicht nur für Kinder

19. Februar 2018Dr. Peter Schotthöfer

Für ein Gewinnspiel warb ein Lakritzhersteller mit einem Werbespot, in dem auch Thomas Gottschalk und eine Familie und zwei Mütter mit je zwei Kindern auftraten.

Zu gewinnen gab es einen von 100 Goldbarren im Wert von 5000 Euro. Ein Verbraucherverein war gegen den Werbespot vorgegangen, weil er die geschäftliche Unerfahrenheit von Kindern und Jugendlichen ausnutze und sie dazu verleite, die beworbenen Produkte über Bedarf zu kaufen.

Der BGH hatte jedoch an Thomas Gottschalk und der Werbung nichts zu beanstanden. Es komme darauf an, ob sich eine Werbemaßnahme vor allem oder nur an Jugendliche richte. Im vorliegenden Fall seien jedoch nicht nur die Jugendlichen, sondern die ganze Familie angesprochen worden. Auch wenn die Sprache des Spots einfach gehalten gewesen sei und Kinder aufgetreten seien, richte er sich eben nicht nur und vor allem an Kinder.

BGH vom 12.12.2013; Az. I ZR 192/12

Rechtsanwalt Dr. Peter Schotthöfer, München

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